Creatin Test » ALLE 15 Creatinsorten Im Vergleich | Top 5 Produkte

/Creatin Test » ALLE 15 Creatinsorten Im Vergleich | Top 5 Produkte
Creatin Test » ALLE 15 Creatinsorten Im Vergleich | Top 5 Produkte 2017-11-20T12:58:39+00:00

Dieser Creatin Test vergleicht alle 15 auf dem deutschen Markt erhältlichen Creatinsorten.

Creatin ist eine der in der Sportmedizin am besten untersuchten und abgesicherten natürlichen Wirkstoffe zur Leistungssteigerung1 und Förderung des Muskelwachstums 2. Die Effekte auf die Leistungsfähigkeit bei kurzfristigen sportlichen Anstrengungen hat auch die europäische Lebensmittelbehörde EFSA bestätigt3.

Aufgrund der nachgewiesenen Leistungssteigerung, sowie der geringen Nebenwirkingen ist der Kosum von Creatin bei Sportlern sehr weit verbrietet.

Angeführt von Nordamerikanischen Herstellern, konkurrieren deshalb duzende Firmen weltweit um diesen Markt. Alleine in Deutschland gibt es weit über 50 sehr unterschiedliche Creatin Produkte.

Wie wirkt Creatin?

Zusätzlich zur Leistungssteigerung durch die Unterstützung des Energiestoffwechsels kann Creatin-Monohydrat den Wassergehalt in den Muskelzellen erhöhen. Dies kann zu vorteilhaften Effekten auf das Muskelwachstum führen, indem Signale gesendet werden, die mit der Zellschwellung zusammenhängen4.

Wordurch unterscheiden sich Creatinsorten?

Viele Creatinhersteller versuchen ihre Produkte gegenüber der gut erforschten und im Vergleich günstigsten standard Monohydratform zu differenzieren. So hoffen sie dem Athleten ein besseres und natürlich teureres Produkt zu verkaufen.

Das hat in den Herstellerlabors zu sage und schreibe 15 verschiedenen Creatin Formen geführt und bei den Athleten viel Verwirrung ausgelöst. Daher haben wir diese 15 Formen anhand der Studienlage für Sie verglichen.

Creatinsorten unterscheiden sich prinzipiell in vier Aspekten:

Die Creatin-Bioverfügbarkeit ist eine pharmakologische Messgröße für den Creatinanteil, der unverändert im Blutkreislauf zur Verfügung steht. Sie gibt an, wie schnell und in welchem Umfang Creatin aufgenommen (resorbiert) wird und in den Muskeln zur Verfügung steht.

Sogenannte Bioenhancer, wie z.B. Piperin, das auf Inhaltsstoffen von Pfeffer basiert, können die Bioverfügbarkeit von Aminosäuren erhöhen. Bei Creatin ist dieser Effekt jedoch noch nicht nachgewiesen worden.

Einige Creatinsorten werden speziell micronisiert (mechanisch verkleinert) oder chemisch verändert, um ihre Wasserlöslichkeit zu verbessern. Dies hat jedoch keine in Studien bewiesenen Effekt auf die Bioverfügbarkeit.

Die Verdaulichkeit variiert bei jedem Athleten stark individuell. Einige Hersteller versprechen konkret eine bessere Vertraulichkeit ihres Produktes anhand der chemischen Form.

Glücklicherweise zeigt eine große Menge an Forschungsergebnissen, dass Creatin relativ sicher konsumiert werden kann56.

Kleinere Nebenwirkungen sind typischerweise Magenverstimmungen, Blähungen oder Krämpfe. Diese Nebenwirkungen können durch den Verzehr mehrerer kleinerer Dosen statt einer einzigen größeren Dosis gelindert werden7.

Eine seltene, aber extreme Nebenwirkung der exzessiven Einnahme von Creatin ist akutes Nierenversagen. Dies kann auftreten, wenn ein Athlet eine Vorgeschichte im Zusammenhang einer Nierenfunktionsstörung habt. Laut der University of Maryland Medical Center kann die Einnahme von Creatin über längere Zeit in sehr hohen Dosen zu Nierenproblemen führen. Daher sollte ein Athlet keine Creatin-Präparat einnehmen, wenn sie / er an einer Nierenfunktionsstörung, Leberfunktionsstörung oder Bluthochdruck leidet.

Der Kilopreis von Creatin in Deutschland kann je nach Creatinsorte, Darreichungsform (Pulver, Kapseln, Tabletten) und Marketingverspechen um bis zu das 15-fache variieren.

Welche Creatinsorte ist die effektivste?

Jeder der vielen Hersteller versucht, ein besseres Produkt auf den Markt zu bringen. Augfrund dieses hohen Wettbewerbes zwischen Nahrungsergänzungsmittelherstellern kann man deswegen inzwischen über ein duzend verschiedene Creatinformen kaufen,

Leider hat dies erwartungsgemäss zu viel Verwirrung und subjektiven Eindrücken bei Athleten geführt.

Wir haben daher die 15 verschiedenen Formen für sie unter die Lupe genommen:

Die mit Abstand am längsten und häufigsten verkaufte Creatinform ist das Creatin-Monohydrat. Diese Form wurde auch mehrheitlich in der Forschung zum Thema verwendet8.

Dies bedeutet wiederum, dass die meisten leistungssteigernden Effekte fast ausschließlich bei der Anwendung von Creatin-Monohydrat beobachtet wurden9 10.

Weil das Creatin-Monohydrat so sicher, effektiv und günstig ist, ist es seit langem der Goldstandard, sowie die günstigste Form dieser Nahrungsergänzung.

Alle neuen Formulare müssen deswegen mit diesem Standard verglichen werden, bevor sie tatsächlich empfohlen werden können11.

ZUSAMMENFASSUNG:

Creatin-Monohydrat ist die am häufigsten untersuchte und verwendete Form. Eine große Anzahl an Forschungsergebnissen weist darauf hin, dass es sowohl sicher, als auch wirksam ist. Als de facto Standard müssen also alle neue Creatin-Formen auf dem Markt mit dem Monohydrat verglichen werden.

Die Monohydrat-Form besteht aus einem Creatinmolekül und einem einzigen Wassermolekül.

Manchmal wird das Wassermolekül abgespaltet, was zu sog. wasserfreiem Creatin führt.

Die Abspaltung von Wasser erhöht die Menge an Creatin in jeder Dosis.

Wasserfreies Creatin ist zu 100 % Creatin im Gewicht, wobei die Monohydratform etwa 90% Creatin im Gewicht enthält.

Die Behauptung, dass wasserfreies Creatin hochwertiger als nicht-wasserfreies Monohydrat ist jedoch nicht bewiesen, da keine entsprechenden Studien existieren.

Mikronisiertes Kreatin ist mechanisch bearbeitetes, in sehr kleine Teile gespaltes Creatin. Dadurch löst es sich etwas besser in Wasser und hinterlässt weniger Satz am Boden des Glases. Die soll die Einnahme etwas komfortabler machen, wenn Kreatin mit einer Flüssigkeit (Saft, Wasser) getrunken wird.

Eine höhere Leistungssteigerung gegenüber nicht-mikronisiertem Creatin wurde noch nicht untersucht.

Einige Hersteller behaupten von Creatinethylester, dass es anderen Creatinformen, speziell natürlich der Monohydratform, überlegen ist.

Einige Unterschiede speziell in der Muskelresorbtionsrate deuten tatsächlich darauf hin, dass es im Körper schneller aufgenommen und so im Muskel verwendet werden könnte als Creatin-Monohydrat12.

Eine Studie verglich jedoch Monohydrat und Ethylester direkt miteinander und schlussfolgerte, dass die Ethylesterform bei steigendem Creatingehalt im Blutserum und in den Muskeln weniger effektiv war13.

Aus diesem Grund wird die Verwendung der Ethylesterform nicht empfohlen.

Andere ähnliche Formen können auch Creatin-Ester-Natrium-Phosphat heissen und sind in ihrer biologischen Wirkung vergleichbar.

ZUSAMMENFASSUNG:

Creatinethylester kann andere Absorptions- und Aufnahmeraten als andere Formen haben. Es scheint jedoch nicht so wirksam wie die Monohydratform zu sein.

Creatinhydrochlorid (HCl) hat aufgrund seiner verbesserten Wasserlöslichkeit bei einigen Herstellern und vielen Sportlern große Beliebtheit erlangt.

Aufgrund seiner dem Monohydrat bis zu 38-fachen überlegenen Wasserlöslichkeit14 wird spekuliert, dass eine niedrigere Dosis verwendet werden kann, wodurch relativ häufige Nebenwirkungen wie Magenverstimmungen reduziert werden.

Leider gibt es bisher keine veröffentlichten Experimente mit Creatin HCl beim Menschen.

Angesichts der großen Menge an Daten, die die Wirksamkeit von Creatinmonohydrat unterstützen, kann die HCl-Form deswegen nicht als überlegen empfohlen werden, bis beide Formen direct in Experimenten verglichen werden konnten.

ZUSAMMENFASSUNG:

Obwohl die hohe Wasserlöslichkeit der HCl-Form vielversprechend ist, muss ihre Resorptionsrate genauer untersucht werden, bevor sie gegenüber der Monohydratform empfohlen werden kann.

Einige Nahrungsergänzungshersteller haben versucht, die Stabilität von Creatin im Magen durch Zugabe eines alkalischen Pulvers zu verbessern, was zu einer gepufferten Form führt.

Angeblich könnte dies seine Bioverfügbarkeit und Resorptionsgeschwindigkeit erhöhen, sowie Nebenwirkungen wie Blähungen und Krämpfe reduzieren.

Eine Studie, in der gepufferte und Monohydratformen direkt verglichen wurden, konnte jedoch keine Unterschiede in Bezug auf die Wirksamkeit oder Nebenwirkungen von gepufferter oder Monohydratform nachweisen15.

Zudem wird gepuffertes Creatin, z.B. von der US Firma Sci-Fit als Creatin KRE-ALKALYN für den 4-8 fachen Preis der Monohydratform verkauft.

ZUSAMMENFASSUNG:

Da es nicht genug Forschungsergebnisse gibt, dass gepuffertes Kre-Alkalin Creatin der Monohydratform überlegen ist und aufgrund des hohen Preisunterschiedes zugunsten des Monohydrats, können wir letzteres eher empfehlen.

Verschiedene Hersteller bieten bereits gelöstes Creatin z.B. in Shakes oder sogenannten Creatin Serum in Ampullen an.

Die wenigen vorhandenen Studien haben jedoch gezeigt, dass K´Creatin in längerfristig gelöster Form weniger wirksam ist als die Monohydratform1617.

Konkret ergab eine der Studien, dass die Leistungesfähigkeit durch Monohydratpulver um 10% verbessert werden konnte, nicht jedoch mit der flüssigen Form. Außerdem scheint es, dass das Creatinmolekül nicht stabil genu gist, um über mehrere Tage in Flüssigkeit gelöst zu sein. 16.

Es denaturiert demnach und verliert seine biologische Funktion.

Dies geschieht jedoch erst nach einigen Tagen und nicht sofort. Daher ist es kein Problem, das Pulver direkt vor dem Verzehr mit Wasser zu mischen.

In den meisten Studien wurde Creatinpulver verwendet, das kurz vor der Verwendung mit Wasser gemischt wurde. Darauf basierend scheint dies also der empfohlene Weg zu sein, Creatin vor dem Training zu konsumieren.

ZUSAMMENFASSUNG:

Flüssige Formen des Nahrungsergänzungsmittels scheinen zu denaturieren, werden daher unwirksam und steigern wohl deshalb nicht die Leistungsfähigkeit.

Creatin-Magnesiumchelat, auch Mg2+ Creatinchelat genannt, ist mit Magnesium „chelatiertes“ Creatin. Dies bedeutet, dass ein Magnesiummolekül an das Creatinmolekül gebunden ist.

Das Creatin wird so aufgrund des Magnesiums über einen anderen Stoffwechselpfad als das Monohydrat resorbiert. Das zusätzliche Magnesium soll im Training Vorteile bringen, allerdings berichten viele Kraftsportler auf Internetforen über starke Magenschmerzen und Durchfall bei erhöhter Einnahme.

Die einzig auffindbare Vergleichsstudie konnte keinen Leistungszuwachsunterschied zwischen den Chelat und Monohydratformen feststellen[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15142029].

Aus diesem Grund scheint Creatinmagnesiumchelat eine wirksame Creatinform, aber ist nicht besser als die standard Monohydratform zu sein.

ZUSAMMENFASSUNG:

Creatin in Magnesiumchelatform scheint ähnlich wirksam, wie die Monohydratform zu sein. Es ist jedoch nur eine Vergleichsstudie verfügbar, die keinen Unterschied feststellen konnte

Tri Creatin Malat oder einfach nur Creatin Malat ist eine nachgewiesene effektiv leistungssteigernde Creatinform 19

Tri-Creatin Malat ist eine Verbindung aus Creatin-Monohydrat und Malat (Äpfelsäure). Die Substanz wird so genannt, weil die Verbindung aus drei Creatinmolekülen besteht, die an ein einzelnes Apfelsäuremolekül gebunden sind.

Es wird weiterhin sogenanntes Di-Creatin Malat, also zwei Creatinmoleküle pro Apfelsäuremolekül verkauft , Di- und Tri-Creatin Malat sind beide weiße, geruchloses Pulver.

Wie beim Magnesium-Chelat sind sowhol Resorptionsprozess als auch wasserlösligkeit durch das “Malat” Apfelsäuremolekül verändert.

Leider gibt es keine offizielle Studie zum Leistungssteigerungsgrad von Tri Creatin Malat im Vergleich zum Monohydrat, weswegen wir es auch nicht speziell empfehlen können.

Creatin Orotat ist Creatin, das an ein Orotsäuremolekül gebunden ist. Orotsäure ist ein Vorläufer von Nucleinsäuren, die die Zellfunktion und Energieverwendung von ATP unterstützen.

Auf dem Markt ist auch das sogenannte Di-Creatin Orotat vorhanden, in dem jeweils zwei Creatinmoleküle an ein Orotsäuremolekül gebunden sind. In Deutschland sind keine reinen Creatin Orotat, sondern Kombinationen aus mehreren verschiedenen Creatinsorten bestehend erhältlich.

Orotsäure hat verschiedene den ATP-Energiekreislauf unterstützende Eigenschaften. So kann Orotsäure zum Beispiel verhindern, dass der ATP-Spiegel im Herzen sich völlig entleert20, was aber keineswegs positive Auswirkungen auf die Effektivität der Creatinzusammensetzung haben muss.

Zu genau dieser leistungssteigernden Effektivität von Creatin Orotat, sowie speziell im Vergleich zum Creatin-Monohydratstandard gibt es keine klinischen Studien, weswegen wir es auch nicht speziell empfehlen können.

Creatin-Alpha-Ketoglutarat ist ein Salz, das aus Alpha-Ketoglutarsäure (AKG) und Creatin gebildet wird. Es wird als Fitness-Supplement verkauft.

Die Leistungssteigernde Wirkung besonders gegenüber Creatin Monohydrat sind jedoch in klinischen Studien nicht bewiesen21.

Creatin-Citrat ist ein Creatin-Monohydrat-Molekül, das an ein Zitronensäuremolekül gebunden ist.

Forscher fanden in einer Studie heraus, dass Tri-Creatin-Citrat minimal langsamer in die Blutbahn aufgenommen wurde und dessen maximale Konzentration etwas geringer war, als die Werte von Creatin Pyruvat. 22

Auf dem deutschen Markt sind keine reinen Tri-Creatin-Citrat Produkte, sondern nur aus verschiednene Creatinformen bestehende Mischungen verfügbar.

Auf dem deutschen Markt sind keine reinen Creatin-Ester-Natrium-Phosphat Produkte, sondern nur aus verschiedenen Creatinformen bestehende Mischungen verfügbar.

Einer Studie von 2007, die die Resorptionsgeschwindigkeit und Blutplasmakonzentration von drei verschiedenen Creatinformen verglich, fand heraus, dass Creatin Pyruvat die Creatinkonzentration im Blutplasma am schnellsten und höchsten steigerte. 23

Obwohl diese Studie ergeben hat, dass Creatinpyruvat im Vergleich zu Monohydrat zu geringfügig höheren Creatin-Plasmaspitzenwerten führt, bringt dieser in der Praxis wahrscheinlich keinen wesentlichen Vorteil.

Aus chemischer Sicht ist Creatin Nitrat eine Verbindung aus der Aminosäure Creatin und Salpetersäure. Diese zerfällt nach der Aufnahme im Körper zu Creatin und Nitrat.

So besitzt diese Creatinform die Wirkungen von sowohl Creatin als auch Nitrat, welches im Körper die Stickstoffmonoxidproduktion fördert. Dies soll den Effekt haben, dass die Durchblutung, Vaskularität und somit der Pump beim Training gesteigert werden können.

Der Vitamine-Ratgeber.com berichtet, dass die einzig verfügbare Studie zu Creatin Nitrat schlussfolgert, dass es bis zu einer Tagesdosis von drei Gramm gut verträglich ist und daher als sicher angesehen warden kann. Außerdem zeigt es im Vergleich zur Einnahme von Creatin Monohydrat ähnliche, in einzelnen Punkten leicht bessere Effekte24.

Ist Creatin Pyruvat die effektivste Creatinsorte?

Die Studie von Ralf Jäger, Roger C Harris, Martin Purpura und Marc Francaux fand 2007 unmissverständlich heraus, dass Creatin Pyruvat (CrPyr) im Vergleich mit Creatin Citrat (CrC) und Creatin Monohydrat (CrM) die höchste durchschnittliche Creatin-Spitzenkonzentration im Blutserum von Athleten bewirkt.

Creatin Pyruvat bewirkte eine deutlich höhere durchschnittliche Spitzenkonzentration im Blutserum, sowie vorhandene Gesamtmenge, ausgedrückt durch die Fläche unter der Kurve  (17% bzw. 14%) im Vergleich zu Creatin Monohydrat und Creatin Citrat. Die durchschnittliche Spitzenkonzentration im Blutplasma und Fläche unter der Kurve zwischen Monohydrat und Citrat unterschieden sich nicht signifikant.

Trotz der höheren Spitzenkonzentration durch Pyruvat gab es jedoch keinen Unterschied zwischen den geschätzten Resorptions- und Abbauraten zwischen Pyruvat, Monhydrat und Citrat25.

Mittlere Plasmakreatinkonzentration über 8 Stunden nach Einnahme von 4,4 g Creatin in Form von Kreatinmonohydrat (CrM), Tri-Kreatin-Citrat (CrC) oder Kreatinpyruvat (CrPyr). J Int Soc Sports Nutr. 2007; 4: 17.

Schlussfolgerung

Die Studienergebnisse deuten darauf hin, dass verschiedene Formen von Creatin zu einer leicht veränderten Kinetik der Plasmakreatinabsorption nach der Einnahme von gleichen Dosen von Monohydrat, Citrat und Pyruvat führen. Speziell führte dies zu höheren Plasmakonzentrationen von Creatin mit Pyrovat.

Die Forscher schlussfolgerten signifikanterweise, dass:

  1. Unterschiede in der Bioverfügbarkeit als unwahrscheinlich angesehen werden, da die Resorption von Monohydrat bereits bei nahezu 100% liegt.
  2. Weiterhin ist es unwahrscheinlich, dass die kleinen Unterschiede in der Resorptions- und Abbaurate während der Creatinladephase eine Auswirkung auf die Muskelkreatinspeicher haben.

Pyruvat könnte also eine minimal effektivere Creatinsorte gegenüber dem Monohyrat sein, muss es jedoch nicht. Ein kleiner Unterschied könnte sich vielleicht bei Spitzensportlern zeigen, die oft an der Leistungsgrenze trainieren und kämpfen. Schlüssig bewiesen ist dies jedoch nicht.

DIE TOP 5 – Leistungssteigernde Creatinprodukte

Aufgrund der höheren durchschnittlichen Spitzenkonzentration, sowie der vorhandene Gesamtmenge im Blutserum scheint Creatin Pyruvat eine leicht überlegene Creatinsorte zu sein. Ob sich diese Kinetik positiv auf die Muskelkreatinspeicher auswirkt, ist jedoch zweifelhaft.

Trotzdem wird die Pyruvatform für den 10 bis 15-fachen Preis im Vergleich von Monohydrat verkauft.

Creatine Pyruvate von Scitec Nutrition

ab13,49€
  • Creatin Pyruvat
  • Kapsel
  • vegetarisch
  • Preis / kg: ca. 160€
  • Herstellungsland: Ungarn
  • Geeignet für: professionelle Sportler
  • Fazit: „Günstigstes“ Creatin Pyruvat Produkt

Creatine Pyruvate von Sponser

ab47,50€
  • Creatin Pyruvat
  • Puder
  • nicht-vegetarisch
  • Preis / kg: ca. 200€
  • Herstellungsland: Deutschland
  • Geeignet für: professionelle Sportler
  • Fazit: Deutsches, teures Creatin Pyruvat Produkt

Ultrapure Creatine von ESN

ab8,99€
  • Creatin Monohyrat
  • Puder
  • vegan
  • Preis / kg: ca. 15€
  • Herstellungsland: Deutschland
  • Geeignet für: Breitensportler
  • Fazit: Deutsches, mikronisiertes Monohydrat mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis

Monohydrat Tabletten von OSHUNsport

ab12,97€
  • Creatin Monohyrat
  • Tabletten
  • vegan
  • Preis / kg: ca. 90€
  • Herstellungsland: Deutschland
  • Geeignet für: Breitensportler
  • Fazit: Hochwertiges Monohydrat aus Deutschland

Creatine 1250 Kapseln von Olimp

ab22,99€
  • Creatin Monohyrat
  • Kapsel
  • nicht-vegetarisch
  • Preis / kg: ca. 40€
  • Herstellungsland: Polen
  • Geeignet für: Breitensportler
  • Fazit: Günstiges Creatin Monohydrat aus Polen in Kapseln

Fazit

Spitzen- oder Profiathleten, die versuchen wollen, gegenüber dem Monohydrat eine in der Praxis nicht-faktisch erwiesene Leistungssteigerung zu erzielen, um so Wettkämpfe zu gewinnen, müssen für Creatin Pyruvat das 10-fache und mehr ausgeben.

Breitensportler können mit Creatin Monohydrat wahrscheinlich die gleiche Leistungssteigerung für 10% der Kosten erreichen.

Unser Tip!

Anstatt den 10-fachen Preis für Pyruvate auszugeben, könnte die Einnahme von Curcuma und Piperin Kapseln die Resorption von Creatin Monohydrat verbessern. Obwohl dies noch nicht von Studien bestätigt worden ist, ist dieser Effekt wahrscheinlich.

Piperin ist ein Inhaltsstoff des Pfeffers, der als Bioenhancer für Vitamine, Aminosäuren, Mineralien, pflanzliche Verbindungen, sowie synthetische und pflanzliche Wirkstoffe wirkt.

Curcuma und Piperin können also die Aufnahme sehr vieler Nährstoffe, sowohl über Nahrungsergänzungen, als auch über normale Mahlzeiten verbessern.  

Quellen

  1. Gröber, Uwe „Mikronährstoffe. Metabolic Tuning, Prävention, Therapie“; 2012; S. 323 ff
  2. S. Olsen, P. Aagaard et al.; „Creatine supplementation augments the increase in satellite cell and myonuclei number in human skeletal muscle induced by strength training.“ The Journal of Physiology. 573, Pt 2Juni 2006, S. 525–534, doi:10.1113/jphysiol.2006.107359. PMID 16581862. PMC 1779717
  3. http://ec.europa.eu/nuhclaims
  4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17957000
  5. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19295968
  6. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18188581
  7. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15795816
  8.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2048496/
  9. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25946994
  10. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27328852
  11. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21424716
  12.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4469200
  13.  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19228401
  14. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22432515
  15. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22971354
  16. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15142023
  17. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16287365
  18. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15142023
  19. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25804393
  20.  F. L. Rosenfeldt u. a.: Mechanism of cardioprotective effect of orotic acid. In: Cardiovascular Drugs and Therapy. 12, Suppl. 2, 1998, PMID 9794090, S. 159–170
  21. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11297009
  22. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2206055/
  23. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2206055
  24. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4815124/
  25. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2206055/
Share and help your friends!Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterEmail this to someoneShare on Tumblr